Neues zum Bewerbungsverfahren: 663 Kandidat_innen warten auf Interview

(Bild: Bryan Versteeg/Mars One)

(Bild: Bryan Versteeg/Mars One)

In diesen Tagen hat “Mars One” neue Einzelheiten zum weiteren Verlauf des Bewerbungsverfahrens zur Teilnahme am vielleicht gewagtesten Projekt der Menschheit mitgeteilt: Die 663 Kandidat_innen um voraussichtlich 24 Ausbildungsplätze zur oder zum Mars-Astronaut_in sollen “in den nächsten Monaten” zu einem persönlichen Interview mit Norbert Kraft, dem “Chief Medical Officer” eingeladen werden. Zuvor hatte die Stiftung die Kandidat_innen informiert, dass sie während Ihres Interviews nicht nur zu ihrer individuellen Motivation, sondern auch stichprobenartig zu fachlichem Wissen und zu Kenntnissen um das Projekt selbst abgefragt werden. Außerdem sollen Menschen auf aller Welt die Möglichkeit bekommen, nach Verkündung des Auswahlergebnisses die Bewerber_innen und ihre Geschichte besser kennenzulernen und auch in das Auswahlgespräch selbst Einblick zu erhalten: Mars One bietet dazu Pressevertreter_innen an, exklusiv von den Interviews zu berichten. Über die aktuellen Entwicklungen halte ich hier auf dem Laufenden. Noch schneller erhalten ihr alle Neuigkeiten mit meinem Newsletter.

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3 Comments

  1. werter Denis, Wohlbefinden voraus!
    Als die erste Phase anlief, hatte ich mich beworben, musste jedoch ernüchtert feststellen, dass meine Gesundheit ein Risiko birgt. Man hätte mich gerne dabeigehabt und schrieb mir weiter Mails, mich zu ermutigen. Aber wer Medikamente braucht, scheidet von vornherein aus. Das gab mir dann den Anlass, mich nicht weiter zu beteiligen am Auswahlverfahren. Falls bald schon medizinische Begleitung im Transit und vor Ort gewährleistet ist, könnte es nochmal intressant für mich werden. Aber ob ich lange genug lebe, bis dass die nötige Infrastruktur steht, ist fraglich. Aktuell bin ich 52. Plus 8 Jahre Ausbildung bringt mich, vorausgesetzt ich würde jetzt beginnen, dann auf 60. Keine besonders günstige Situation. Ich wäre wohl eher eine Kostenfalle, als dass ich nützlich sein könnte. Kosten… Da bin ich strikt gegen das monetäre Systhem auf Mars. Es ist schon auf Terra die Wurzel allen Übels gewesen. Wollen wir diesen Fehler etwa noch auf andere Welten mitbringen?

    Und welcher Art soll die Selbstverwaltung sein? Eine Demokratie oder doch wieder die alte Katastrophe, welche so viel Elend angerichtet hat? Ob ich nu auf unserer ersten Heimatwelt sterbe oder auf Mars, dürfte egal sein. Aber eine echte Chance zu nutzen, dazu braucht man wahrhaftige und selbstkritische Leute. Ich denke nicht, so etwas von der Menschheit erwarten zu können. Dazu ist sie zu verbohrt.
    Seufz, das ist nu mein Resumé des ganzen. Wir brauchen Realismus und Wachsamkeit von Anfang an.

  2. Thomas J. Bojanowski

    Sehr geehrte Damen und Herren,
    Da in der ersten Runde nicht aufgenommen wurde, würde ich mich sehr darauf eine zweite Chance in dem Bewerbungsverfahren bis zum 31.Januar zu bekommen.
    Ich absolviere zur Zeit eine Ausbildung zum Elektroniker, würde aber alles Stehen und Liegen lassen, um ein Mitglied ihres Teams werden zu können, da mich so etwas immer schon fasziniert und inspiriert hat.

    Mit freundlichen Grüßen

    Thomas J. Bojanowski

    • Sehr geehrter Herr Bojanowski,
      ich vermute, dass ich nicht Ihr richtiger Ansprechpartner bin. Es handelt sich hier um einen persönlichen Webauftritt zu meiner Bewerbung bei Mars One. Kontakt zur Stiftung selbst erhalten Sie direkt über mars-one.com. Ich hoffe, dass Ihnen diese Information weiterhilft.
      Herzliche Grüße,
      Denis Newiak

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