Warum “Mars One”? Und warum ich?

Auf diesen Seiten möchte ich ein paar Informationen über das Projekt “Mars One” sowie meine Motivation, mich an diesem Vorhaben zu beteiligen, zur Verfügung stellen. Da sich die Projektpläne weiterhin ändern können, kann ich für die Aktualität der Angaben zum Projekt keine Gewähr übernehmen. Bitte informiert euch auch direkt auf mars-one.com, wo ihr alle Infos aus erster Hand (wenn auch in Englisch) erhalten könnt.

11 Comments

  1. Tut mir Leid, ich kann das Thema nicht rational betrachten. Es fasziniert mich ohne Ende. Wir sollen auf der Erde bleiben, uns um unsere Probleme HIER kümmern, anstatt Geld und Ressourcen für ein sinnfreies Himmelfahrtskommando zu verballern? Mit der Einstellung wäre Kolumbus nicht weiter als bis zu den Kanaren gekommen. Es gehört zum Menschsein, Welten zu entdecken und das Unmögliche anzustreben. Neugier, Wissensdrang und Lust an der Expansion: Das gehört zum Menschen wie das Aufstehen am Morgen. Wer auf einer einsamen Insel landet, kümmert sich nicht nur um sein Überleben, er will seine Umgebung erkunden. Das ist uns angeboren.

    Wenn man unsere heutige Welt aus einem historischen/anthropologischen Blickwinkel betrachtet, sehe ich zwei Hauptaspekte:
    Es geht der Spezies Mensch so gut wie noch nie. In Mitteleuropa und auch in anderen Gegenden herrscht mit einer Beständigkeit Frieden, wie es das in den Jahrhunderten zuvor nie gegeben hat. Es leben mehr Menschen in demokratisch stabilen Verhältnissen als je zuvor. Was die Schattenscheiten unserer Welt natürlich nicht relativiert/relativieren soll. Aber der Mensch ist nicht der Endpunkt der Evolution; er entwickelt sich tatsächlich weiter.
    Der zweite Aspekt: Wir sind trotzdem Halbaffen mit mutiertem Rückenmark. Wir sind zu 90% von Begierden, Aggressionen und Angst gesteuert. Und bilden uns ein, “Vernunftwesen” zu sein. Nehmen wir nur den automobilen Wahnsinn. Jeder weiß, dass der Benzinmotor ein Auslaufmodell und ökologisch totaler Blödsinn ist. Jeder weiß, dass jedes Jahr allein in Deutschland Tausende im Straßenverkehr sterben. Jeder weiß, dass unsere Städte unter Lärm und Abgasen leiden. Schon wegen der Wohn- und Luftqualität müsste man den Autoverkehr zumindest reduzieren. Technisch hätten wir Benzinautos längst abschaffen können. Warum machen wir es nicht? Weil neun von zehn Idioten den SUV mit 170 PS dann eben doch toll finden. Weil partielle Interessen und Lobbyisten am Status Quo festhalten möchten. Weil unser Wirtschaftssystem und unsere Politiker tausend Gründe haben, weiterhin Öl zu verkaufen. Und es ist noch nicht mal unbedingt unser politisches System, das den Prozess hin zu “vernünftigen Entscheidungen” so schwierig, zäh und langwierig macht; obwohl das ein Effekt ist, der durch Demokratismus befördert wird; es liegt eher an der Komplexität der Probleme und an der Kurzsichtigkeit der Menschen. Wenn irgendwo ein Atomkraftwerk explodiert und es sogar hübsche Bilder davon gibt – dann, ja dann sind plötzlich alle für die “Energiewende”. VORHER interessierte das nur die Wenigsten. Verantwortlich und rational mit Energiepolitik umzugehen – scheint zu viel verlangt von Regierungen und Experten.
    Die Vorstellung, dass Menschen “weise” und vernünftig entscheiden, funktioniert nur dann, wenn eine überschaubare Gruppe auf einer einsamen Insel lebt. In der “sozialen Familie” klappt es (manchmal). Sobald die Population eine kritische Größe überschreitet, treten die “partiellen Interessen” in den Vordergrund. Und dann wollen die BWL-Studenten die Elbvertiefung, während die Biologen das Sumpfhuhn schützen möchten, und allen anderen möchten einfach nur möglichst entspannt am Elbstrand abhängen: Was kümmert mich der Rest der Welt.
    Es gehört zu unserem Menschsein, dass wir oft ziemlich “bescheuert” sind. Dass wir uns nicht nur manipulieren lassen, sondern auch selbst manipulativ sind. Das Gefährlichste daran ist, dass wir uns für intelligent halten.

    Auf lange Sicht gesehen, bleibt uns gar keine andere Alternative, als in den Weltraum aufzubrechen. Es bleibt die Hoffnung, dass der Mensch nicht nur aus Fehlern lernt. Sondern auch, indem er sich erprobt, sich spiegelt in dem, was er tut und sich immer wieder neu definiert.

  2. Lass es sein! Du wirst keine zwei Monate auf dem Mars überleben, sofern Du überhaupt lebend ankommst. Warum willst Du dein Leben mit all deinen positiven Interessen einfach wegwerfen? Setze Dich lieber für die Menschen auf unserer Erde ein helfe mit zu verhindern, dass die Erde eines Tages so aussieht wie der Mars.

  3. anstatt soviel Geld für ein Afrika ins all zu bezahlen könnte man das Geld nach Afrika spenden :D

  4. Human is human. We will make the same mistakes on Mars. For such a smart guy you are really naiv. Flying humans to Mars will not solve any problem at all. Why nog trying to feed all the people on Earth? And what makes you think humans will not kill, steel, rape, get sick and die on Mars? Because we will send ‘smart’ people?

    Why not turning Mars One to Earth One and use all our energy to save the Earth and all beauty on it?

  5. Mars One wird niemals auch nur einen einzigen Flug zum Mars durchführen. Sie werden das Projekt zuerst schieben, und dann wird es einschlafen. Grund: Sie haben weder das Geld noch das Know-how.

  6. Ganz aufrichtig … Wenn ich deine Interessen lese, kann ich dir nur sagen: Gehe nicht!

  7. Ich wünsche dir viel Glück! Habe heute erst von dem Projekt gehört.

  8. Robert Wisetrit

    Meinen Respekt und meine besten Wünsche für Dein Vorhaben.
    Ich selbst wäre gern dabei gewesen, kann Dir aber ohne Neid meine Anerkennung aussprechen und hoffe, daß Du es schaffst.

  9. so geil ich bin für dich

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